Die Sprachbedienung der Navigation im Auto ist ein deutlicher Vorteil gegenüber dem mühsamen Eintippen der Zieldaten. Aber wenn ein Sprachbefehl erst nach diversen Wiederholungen verstanden wird, und das Ganze beim nächsten Mal weider so abläuft, fragt man sich schon, wo denn jetzt die Intelligenz im System steckt…
Ja, das Sprachverstehen ist – rein wissenschaftlich – eine große Herausforderung; aber die Systeme müssen sich im Alltag beweisen. Und hier steckt noch viel Entwicklungspotenzial.
So hat eine Frau beispielsweise in einem ganz normalen Restaurant über 5000 Dollar Trinkgeld gegeben, weil sie versehentlich Ihre PIN (5650) anstelle des Trinkgeldbetrages eingetippt hat. Das sind Fehler die sich erfassen und behandeln lassen, und dies würde der Akzeptanz neuer Technologie wesentlich dienlicher sein, als die neueste Technologie; die ja nicht umsonst auch „bleeding edge“ (anstelle „leading edge“) genannt wird.
