Der Zauberspiegel

Mirror ist das dritte Buch von Karl Olsberg, das ich gelesen habe (besser: mir von dem Hörbuchdienst einer „Datenkrake“ habe vorlesen lassen).

Der Autor baut immer gerne ein paar Elemente aus seinem Wohnumfeld (Hamburg) ein. Aber nicht nur die deutschen Schauplätze sondern auch seine hauptberufliche Auseinandersetzung mit der Wirtschaft und seine Promotion in einem KI Thema führen dazu, dass die beschriebenen Szenarien auch aus technischer und wirtschaftlicher Sicht nachvollziehbar sind.

Besonders gefallen mir diese Aspekte:

  • Das Eindringen der Technik in das tägliche Leben der Menschen, dieses wird über eine Art persönlicher digitaler Assistent („Mirror“) erreicht.
  • Die „Intelligenz“ entsteht aus der Kombination der Einzelerkenntnisse.
  • Das Verhältnis der Segnungen und der Gefahren einer Technologie.
  • Die Nutzung der Technologie aus unterschiedlichen menschlichen Situationen (Konzernführung, Endnutzer mit unterschiedlichem Grad an krimineller Energie, Nutzung durch Behinderte, Sicht der Behörden …)
  • Die Optimierungsfunktion; also die übergeordnete Aufgabenstellung, die einem selbstlernenden System mitgegeben wird (werden muß).

Eine klare Lese- / Hörempfehlung für Interessierte.

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