Roboter haben auch keine sicheren Arbeitsplätze

Auch ein Roboter sollte sich noch nicht einmal in einem High Tech Land wie Japan sicher fühlen, dass er seinen Arbeitsplatz behält.

Nach einem Bericht ist in einem der ersten Hotels, das wesentlich mithilfe von Robotern betrieben wird, die Hälfte der Maschinen „entlassen“ worden, weil sie ihren Job nicht gut genug machten…

Ganz offensichtlich waren die Anforderungen im Bereich der Concierge-Tätigkeiten zu anspruchsvoll und auch die Bewältigung von alltätglichen Organsiationsherausforderungen (Teilen eines engen Flures zwischen Reinigungskräften) zu schwierig.

Jetzt müssen wieder echte Menschen ran…

Collection #1

So, jetzt wird es operativ!

Beim letzten großen Hack ist eine recht große Sammlung an emails und Passwörtern unter dem Namen „Collection#1“ online gestellt worden (1,16 Paare von emailadresen und Passwörtern, davon 772 verschiedene, der Rest sind wohl Dubleten).

Da genug darüber geschrieben wird, an dieser Stelle nur der Hinweis auf die Website, mit deren Hilfe man feststellen kann, ob man betroffen ist: link. Wenn man die eigene email Adresse angibt und die Meldung erscheint: „oh no – you have been pwned“, dann ist man betroffen.

Dann also mindestens das Passwort wechseln (auf ein wirklich sicheres), die Sicherheitsmechnismen verbessern (siehe frühere Artikel im Blog) oder sogar auf eine andere email Adresse ausweichen.

Bücher visualisieren

Einer der Reize eines fiktionalen Buches ist ja, dass die beschriebenen Bilder und Landschaften der visuellen Phantasie des Lesers überlassen bleiben. Bei Romanen, in denen real existierende Objekte oder Schauplätze eine wichtige Rolle spielen, ist man dann wieder darauf angewiesen, die Landschaften besucht zu haben und sich daran zu erinnern. Bei prominenten Schauplätzen kann man auch online Bilder suchen.

Ein äußerst interessantes Projekt in diesem Zusammnhang habe ich leider erst jetzt gefunden – nachdem ich das Buch gelesen habe, nämlich das visuelle Begleitbuch zu Robert Langdons Origin, mit Bildern der im Buch beschriebenen Kirchen, Museen, Klöster usw. Man kann zwar auf der Website freiwillig einen Geldbetrag spenden, aber es war mir nicht möglich den Autor namentlich zu identifizieren.

Der Umgang mit dem Medium

50% der internetnutzer sind schon Opfer von Cybercrime geworden, aber die Frage ist doch: Wieviel sind sie selbst schuld…?

Und da kam nun die Antwort aus dem Bundestag selbst:

Laut einem Bericht haben nur 2.1 % der Abgeordneten die angebotene Zweifaktorauthentifizierung von Facebook (empfohlen im Zuge der letzten Bundestagswahl von Facebook im Jahre 2017) eingerichtet. OK, es gibt organisatorische Herausforderungen dabei. Aber der Ruf nach Gesetzen alleine reicht nicht, die Möglichkeiten müssen auch auch zur Anwednung gebracht werden. Und die organsatorischen Herausforderungen müssen gelöst werden, und das kostet Zeit und Aufwand.

Unabhängig davon auch nochmals eine schöne Analyse der in diesem Zusammenhang verbreieteten Meldungen und vor allem Meinungen (Nebelkerzen!). Auch hier ist der Tenor, dass man nun anfangen muß zu handeln, und das unangenehme ist wohl, dass man es auch selbst tun muß.

Schildbürger

Der Amazon Dash-Button ist verboten worden, weil der Kunde den genauen Preis für das Waschmittel, den Kaffee oder was auch immer erst im Nachhinein erfährt. Formal ist das Verbot wohl so richtig, aber es spielt im Modell des Dash Buttons eine untergerodnete Rolle. Es geht vielmehr darum, Bequemlichkeit zu erhalten, indem ich dort, wo ich den Bedarf feststelle, unmittelbar die Bestellung mit minimalem Aufwand auslösen kann. Es stimmt, ich kann dann ein wenig Geld sparen, wenn ich den besten Preis für dieses Produkt bekomme. Aber wenn ich wegen des nun erforderlichen Aufwandes vergesse, das aufgebrauchte Produkt auf den „Einkaufszettel“ zu schreiben, sind die Kosten ggf. noch höher. Ich habe zwar keinen Dash-Button im Einsatz, aber ich bin der Meinung, es muß möglich sein, ihn zu nutzen, zumal die Spielregeln ja auch offen gelegt werden.

In der gleichen Richtung: Datenschützer fordern verbindlich die Zwei-Faktor-Authentifizierung für Diensteanbeiter bspw. Social Media oder emails. Amder fordern andere Regelungen. Ist das richtig so? Es gibt doch schon email Dienste die die Zwei-Faktor-Authentifizierung anbieten; warum muß ich es für alle verbindlich machen? Wer darauf verzichten will, soll es tun können.

Hinweis und Verbotsschilder im Straßenverkehr haben auf etwas hinzuweisen oder etwas zu verbieten, aber ich bin immer noch Schuld, wenn ich bei einer unübersichtlichen Verkehrsituation ein riskantes Manöver starte. Das Fehlen eines Hinweis- oder Verbotsschild entlastet mich nicht! Ich bin nicht vom Denken befreit!

(und gerade davor haben doch so viele Angst, wenn sie die Digitalisierung und insbesondere die künstliche  Intelligenz kritisieren….)

Verbote und Verpflichtungen führen hier nicht weiter, hier ist Aufklärung angebracht.

Shutdown in USA

Auch wenn der eine oder andere den einen oder anderen Staat ein wenig größer machen möchte, lässt sich die Globalisierung nicht verhindern.

Mir wurde es kürzlich erst wieder ganz deutlich:

Anlässlich einer Präsentation über Cloud Computing wollte ich eine möglichst allgemein akzeptierte Definition zugrundelegen und diese am Originalplatz zitieren. Das NIST (National Institut for Standards and Technology) der USA wird hier als defacto Standard betrachtet. Wenn man die Seite aber aufruft steht dort zu lesen, dass die entsprechende Seite (und alle anderen) wegen der Haushaltssituation in USA nicht zur Verfügung stehen.

Nationale Kompetenzen werden global gebraucht. Protektionismus ist mit dem Internet eigentlich nicht zu machen. Das macht die Situation in China so spannend…

Zukunft der Arbeit – update

Zu Beginn des Jahres hat der Branchenverband Bitkom eine Studie zu diesem Thema initiiert.

Dabei haben sich drei zentrale Ergebnisse gezeigt. Zunächst einmal ist für 2019 der Studie zufolge mit 40.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen im Bereich des Branchenverbandes (IT und Kommunikation) zu rechnen. Das wird hauptsächlich durch die Digitalisierung erreicht und umfasst somit auch Unternehmen außerhalb des Branchenverbandes.

Zweitens ist das Wachstum begrenzt durch die Anzahl an zur Verfügung stehenden Fachkräften und nicht durch das Ende der Arbeit…

Und drittens schrumpft der Markt für Unterhaltungselektronik im zweiten Jahr in Folge. Das wundert mich wirklich nach einem Streifzug vor Weihnachten durch die üblichen Technologieaufhäuser.

International Consumer Electronic Show CES

Wie jedes Jahr im Januar findet in Las Vegas die reine Fachbesuchermesse CES statt.

Während früher eher die üblichen Gadgets der Audio/Video, Gamer und Fitness Szene dort zu finden waren zeigt sich eine deutliche Verbreiterung der angesprochenen Aspekte.

Der von IBM ausgestellte Quantencomputer Q System One ist nicht wirklich das, was ein typischer Consumer dort suchen würde.

Und in einigen Berichten wird auch der auffallend große Anteil an Automobilen herausgestellt.  (In Spiegel Online wird die These gewaft, die CES laufe der Detroit Autoshow den Rang ab…). Das Autos erfährt wohl einen Wandel: Weg vom Statussymbol hin zu einer Plattform die – bestens digitalisiert / vernetzt – uns lange Zeit des Tages für Unterhaltung und/oder Information zur Verfügung steht. Und das Cockpit (also die Mensch / Maschine- Schnittstelle des Autos) ist auch ein interessantes Experimentierfeld.

Aber es werden auch eher typische CES Themen ausgestellt, wie der Ernährungsassistent, das Management des Kühlschrankinhalts in Bezug auf seine Verfallsdaten und der faltbare Fernseher.

Hier noch ein paar Eindrücke.

Unsichtbar im Netz

Frust über die Politiker ist angeblich der Grund für die Veröffentlichung zahlreicher Daten durch einen enttäuschten Hacker. Ein junger Mensch bringt seine Fähigkeiten zum Schaden der Gesellschaft ein, weil er frustriert ist über das, was „die Politik“ leistet.

Auf der anderen Seite wird untersucht, ob neueste Technologien von eben solchen Politikern eingesetzt werden, um Abstimmungen zum Brexit und zur US Präsidentenwahl zu manipulieren. (Siehe Cambridge Analytica mithilfe der Daten von Facebook).

Und jeder kann genau erklären, dass er immer schon gesagt hat, was man dagegen unternehmen muß (Sehr schön dargestellt bei Sascha Lobo: Die Lösung bin ich!)

Es gibt kein Patentrezept, aber was kann man selbst tun? Hier mal ein paar Tips um das Ganze nicht so radikal anzugehen.

Wie viele Jahre liegen zwischen der Erfindung der Konservendose und der des Dosenöffners ?

Die ersten Konservendosen kommen 1811 auf den Markt, brauchbare Dosenöffner aber erst knapp 50 Jahre später. Die Dosen ließen sich zunächst nur mit Gewalt öffnen, der Fortschritt ist aber unverkennbar: Sie machen die Früchte des Sommers im Winter verfügbar. Auch über große Transportwege.

Enorm, wenn man bedenkt, dass heute vielfach die Lösungen schon auf dem Markt sind, wenn wir die dazugehörigen Probleme noch gar nicht richgtig haben…Beispiele gefällig?

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten