Thermomix – update

Und wieder ist beim Thermomix zu erkennen, wie sich die Welt im Zuge der Digitalisierung ändert.

Offensichtlich macht Vorwerk ohne vorherige Information ein neues Modell kurzfristig verfügbar (zum 1.4.19 – das Datum lässt zunächst einmal zweifeln, aber es scheint ernst gemeint zu sein). Diejenigen, die in den letzten Wochen ein neues Gerät der letzten Generation gekauft haben, fühlen sich nun  ungerecht behandelt, weil diese Systeme nun plötzlich Ausaufmodelle sind. Mithilfe sozialer Medien können sich die Betroffenen nun organisieren, um sich gemeinsam Recht zu verschaffen (Sammelklagen etc.).

Der Verbraucher erwartet also auch in diesem Bereich proaktive Kommunikation und er kann seine Position besser durchsetzen mithilfe der Segnungen der Digitalisierung.

Facetten der Digitalisierung – Apple

Apple hat immer versucht, die eigenen Services und Hardware Produkte so miteinander zu verbinden, dass ein wirklich guter Kundennutzen nur in der Kombination der Apple Angebote zustande kam und andere Angebote schelchter funktionierten – wenn überhaupt (sogenannte „Lock-in“ Strategie). Die Basis der Gesamtangebote waren typischerweise die Hardware Produkte, die dann für den Zugang zu Software oder Cloud Services genutzt wurden (Mac zu MacOS, iPOD zu iTunes,…).

In den letzten Wochen wurde deutlich, dass die iPhone Absätze zurückgehen, insbesondere in China.

Und nun hat man sich sogar entschlossen, das Apple TV Angebot auf Samsung Fernsehern anzubieten (nativ, das heisst also ohne eine eigene Apple Box dazwischenzuschalten). Als Grund wird vermutet, dass der Apple TV Dienst nicht genügend Abonnenten hat und dass offensichtlich für Apple die Steigerung der Nutzerzahlen beim Apple TV Dienst wichtiger ist, als das so lange praktizierte Lock-in.

Das Alles wird derzeit für den Standard Kunden von Amazon Prime oder Netflix ohne große Bedeutung sein, aber es zeigt, dass Digitalisierung auch bei Firmen wie Apple Strategiewechsel erforderlich macht und der zukünftige TV Dienst wichtiger werden kann als das lange fokussierte Hardware-Geschäft.

Undumm – anstelle von intelligent

Die Sprachbedienung der Navigation im Auto ist ein deutlicher Vorteil gegenüber dem mühsamen Eintippen der Zieldaten. Aber wenn ein Sprachbefehl erst nach diversen Wiederholungen verstanden wird, und das Ganze beim nächsten Mal weider so abläuft, fragt man sich schon, wo denn jetzt die Intelligenz im System steckt…

Ja, das Sprachverstehen ist – rein wissenschaftlich – eine große Herausforderung; aber die Systeme müssen sich im Alltag beweisen. Und hier steckt noch viel Entwicklungspotenzial.

So hat eine Frau beispielsweise in einem ganz normalen Restaurant über 5000 Dollar Trinkgeld gegeben, weil sie versehentlich Ihre PIN (5650) anstelle des Trinkgeldbetrages eingetippt hat. Das sind Fehler die sich erfassen und behandeln lassen, und dies würde der Akzeptanz neuer Technologie wesentlich dienlicher sein, als die neueste Technologie; die ja nicht umsonst auch „bleeding edge“ (anstelle „leading edge“) genannt wird.

China update

In Ergänzung zum Post zu den „Sozialen Netzen“ in China:

In einigen Schulen werden die Schüler nun mithilfe von Jacken-Chips (sogenannte wearables) überwacht. Neben der Bezahlfunktion in der Mensa können damit auch Anwesenheit und Aufmerksamkeit geprüft werden, da das System die Bewegungs- und Biodaten erfasst. So wird bspw. ein Alarm ausgelöst, wenn der Schüler einschläft.

Das Ganze nennt sich dann Smart Campus mithilfe von intelligenten Uniformen .

PS: Die Jacken halten Temeraturen bis 150 Grad stand und sollen 500 Waschgänge überstehen.

 

Mal was Leichtes zur Abwechslung (7. Türchen)

Ok, in den letzten Tage waren es immer sehr komplexe Themen; dann jetzt zur Abwechslung mal etwas leichtere Kost – insbesondere für diejenigen, die mit den digitalen Themen nicht ganz so vertraut sind.

Mit dem Begriff Digitalisierung tun sich viele etwas schwer, und auch so typische moderne Ansätze – wie Blogs oder so – sind auch nicht jedermanns Sache.

Da aber häufig die papiergestützte Kommunikation immer noch vorherrschend ist, sollte man natürlich auch überlegen, wie man die modernen Konzepte, wie das „Like“ der digitalen Welt, wieder zurückführen kann in die „alte“ Welt. Hier eignet sich dann der Like- und der Dislike- Stempel sehr gut.

Dieser Blog hier hat auch schon ein „Like“ (digital) bekommen – gleich am Anfang, ich hoffe nicht, dass sich jemand da vertippt hat… Falls also noch jemand sein Gefallen/Missfallen dokumentieren möchte: Die betreffende Blogseite einfach ausdrucken und dann anschließend entsprechend stempeln…

Das soll für heute reichen. Also jetzt raus aus den Betten und das siebte Türchen öffnen.

PS: Man kann diese Stempel (und andere Dinge) tatsächlich hier finden.