NDN, der Non-Digital-Native

 

Allgemein spricht man von den Digital-Natives („ins digitale Zeitalter Geborene“) als denjenigen, die die aktuelle Technologie von früher Kindheit an erlebt haben und diese selbstverständlich benutzen (und diese auch überall erwarten). Laut Wikipedia sind die Digital Natives alle diejenigen, die nach den frühen 80ern geboren wurden.

Die Mehrheit der Deutschen ist aber älter und und somit ein Non-Digital-Native (NDN), also nicht in das Digitale Zeitalter hineingeboren worden.

Die meisten von diesen haben noch bewusst die Zeiten erlebt, in denen Telefone ausschliesslich mit Festnetzanschlüssen funktionierten (Die erste Frage in einem Telefonat war sinnvollerweise nicht ‚Wo bist du gerade?‘), der Fernseher Schwarz-Weiß war oder zumindest nur drei Programme hatte und Kinder die Rolle der Fernbedienung übernahmen…

Innerhalb der NDNs gibt es Unterschiede. Als Digital Immigrant – also der Einwanderer ins Digitale – versucht man, sich in dieser Welt als ursprünglich Fremder bestmöglich zu integrieren. Es gibt einige, die ganz bewusst ins „Digitale“ einwandern wollen. Andere müssen es zwangsläufig, weil man sonst mit lieben Freunden und Angehörigen gar nicht mehr kommunizieren kann. Der Umgang mit dem Immigrantendasein ist aber häufig nur bedingt vom Alter abhängig, hier sind andere Aspekte regelmäßig viel wichtiger.

PS: Ich selbst bin NDN und der Blog dient ja auch ein wenig dazu, meine Einwanderung zu forcieren.